Mehr Sicherheit, mehr Spaß
Wasserrutschen-Spaß ist saisonabhängig: Nur dann, wenn das Wetter auch zum Baden geeignet ist, sind die Aquaparks und Wasserrutschen geöffnet, in der Türkei, in Tunesien und Marokko, in der Regel also von Mai bis zum Ende der Sommersaison im Oktober, in Ägypten und in den VAE ganzjährig.
- Die meisten Wasserrutschenanlagen sind nur stundenweise geöffnet, teilweise auch nicht alle Rutschen gleichzeitig, denn zur Ihrer Sicherheit werden sowohl auf dem Rutschenturm als auch im oder in der Nähe der Auffangbecken Sicherheitspersonal und Lifeguards eingesetzt.
- Es kann außerdem vorkommen, dass Rutschen aus Sicherheits- oder anderen Gründen geschlossen oder abgebaut werden. Daher kann sich die im ÖGER AQUA-Katalog angegebene Anzahl der Rutschen auch während der Saison ändern.
Rutschen macht Riesenspaß, aber dennoch sollten Sie einige Sicherheitsregeln beachten:
- Bitte unbedingt den Anweisungen des Personals am Rutscheneinstieg Folge leisten, denn Sie erhalten hier wichtige Hinweise zur Körperhaltung auf der jeweiligen Rutsche und der notwendige Abstand zum Vorgänger wird überwacht. Je schneller und extremer die Rutsche, desto wichtiger sind diese Anweisungen.
- Zusätzlich zum Aufsichtspersonal gibt auch die Beschilderung an den Rutschen (Piktogramme) wichtige Hinweise zur Körperhaltung, zum Verhalten auf der Rutsche, zum Mindestalter für die Benutzung der Rutsche sowie zur Wassertiefe im Auffangbecken.
- Eventuelle Altersbegrenzungen oder Angaben zur Mindest-Körpergröße müssen unbedingt beachtet werden.
- Die Geschwindigkeit und der Schwierigkeitsgrad einer Rutsche sind in der Regel durch Farben gekennzeichnet.
- Halten Sie ausreichenden Abstand zu Ihrem Vorgänger. An manchen Rutschen ist dies durch Ampelanlagen oder Drehkreuze geregelt, ansonsten durch das Aufsichtspersonal.
- Viele Rutschen dürfen nur mit Reifen oder aufblasbaren Flößen bzw. Matten benutzt werden, die entweder am Rutschenturm unten oder am Rutscheinstieg bereitstehen.
- Auf vielen Körperrutschen ist eine bestimmte Körperhaltung vorgeschrieben (sitzend vorwärts oder liegend), die zu Ihrer Sicherheit eingehalten werden sollte (besonders bei Extremrutschen).
- Schmuck (Ketten, lange Ohrringe), Uhren und Brillen sollten aus Sicherheitsgründen grundsätzlich vor dem Rutschen abgelegt werden.
- Das Auffangbecken bzw. den Beckenbereich direkt vor dem Rutschenauslauf ist sofort zu verlassen, um Unfälle und Zusammenstöße zu vermeiden.
- Black-Hole-Rutschen sind dunkel und kurvenreich und können bei entsprechend veranlagten Personen zu Orientierungsverlust führen, der durch Lichteffekte noch verstärkt werden kann. Bitte benutzen Sie diese Rutschen nicht, wenn bei Ihnen eine solche Disposition vorliegt.
Zu Ihrer Sicherheit finden Sie bei fast allen Wasserrutschen Sicherheitshinweise in Form von Piktogrammen, die der DIN-Norm entsprechen. Bitte halten Sie die Anweisungen entsprechend diesen Sicherheitshinweisen unbedingt ein und folgend Sie den Anweisungen des Sicherheitspersonals!
Badespaß - mit Sicherheit im Hotelpool
Das Baden im Pool ist für fast alle Urlauber ein fester Bestandteil ihrer Urlaubsaktivitäten. Insbesondere Kinder verbringen viel Zeit im Wasser. Doch bei allem Spaß ist auch das Baden im Pool nicht völlig frei von Risiken. Deshalb bitten wir um Beachtung folgender Punkte zum Thema Badesicherheit.
Jeder Pool muss ständig gereinigt werden, um die Qualität und Hygiene des Wassers zu gewährleisten. Dafür wird Wasser entnommen, gereinigt und wieder zugeführt. Des Weiteren wird Wasser für Attraktionen (z.B. Massagedüsen oder Rutschen) benötigt und z.B. durch Ansaugöffnungen an der Wand oder vom Boden des Pools entnommen. Hierbei ergeben sich unter Anderem folgende Gefahrenquellen:
- Das Gitter zur Sicherung der Ansaugöffnungen fehlt oder ist unzureichend befestigt
Bei zu starker Annäherung oder gar Hineinfassen in die Öffnung besteht die Gefahr,
dass man durch die Wasserströmung angezogen wird und sich nicht mehr aus eigener
Kraft befreien kann. Dies gilt insbesondere für Menschen mit geringerer Körperkraft (Kinder!). - Die Pumpe der Pooltechnik erzeugt an der Ansaugöffnung einen zu großen Sog
In diesem Fall können trotz vorhandenen Schutzgitter Menschen mit den Haaren oder
dem Körper angesaugt werden und sich ggf. nicht mehr von der Ansaugöffnung lösen.
Ihre Sicherheit hat oberste Priorität. Die deutschen Reiseveranstalter unternehmen daher große Anstrengungen, diese zu gewährleisten. Trotz aller Bemühungen ist es jedoch leider nicht möglich, die genannten Gefahrenquellen völlig auszuschließen. Da das Thema Badesicherheit für Sie und Ihre Mitreisenden von immenser Bedeutung ist, wären wir dankbar, wenn auch Sie als Urlaubsgast durch ein umsichtiges Verhalten einen Beitrag leisten, um sich selbst zu schützen und die Sicherheit von Hotelpools zu verbessern.
Was können Sie als Gast selbst tun?
Nehmen Sie sich beim ersten Besuch des Pools die Zeit und machen Sie sich und ggf. mitreisende Kinder mit den Örtlichkeiten vertraut.
- Prüfen Sie, ob die (Ansaug-) Öffnungen im Pool mit fest montierten Gittern gesichert sind. Sollte ein Gitter fehlen oder lose sein, bitte auf keinen Fall in die Öffnung greifen!
- Die Stärke der Wasserströmung können Sie feststellen, in dem Sie ihre Hand vorsichtig und flach an ein Schutzgitter halten. Es sollte nur ein minimaler oder gar kein Sog spürbar sein. Ist der Sog so stark, dass er ihre Hand an das Gitter saugt, könnte dies an einer stark eingestellten Ansaugpumpe liegen.
- Wenn Sie mit Kindern reisen, informieren Sie diese über mögliche Gefahrenquellen (siehe oben) und erklären ihnen die Baderegeln im Poolbereich.
- Kinder sollten beim Baden im Pool immer beaufsichtigt werden. Achten Sie bei Wasserrutschen bitte darauf, dass Ihr Kind nach dem Rutschen den Auslaufbereich umgehend verlässt, da sich in diesem Bereich häufig die Ansaugöffnungen für den Betrieb der Wasserrutsche befinden.
- Erkundigen Sie sich, wo Sie im Poolbereich Rettungseinrichtungen, wie Rettungsringe und Erste-Hilfe-Material für den Notfall, finden.
Wenn Sie bei der Begutachtung des Pools Probleme feststellen, sollten Sie den Pool umgehend verlassen und das Hotel und die Reiseleitung Ihres Veranstalters informieren. Diese wird zusammen mit dem Hotelier geeignete Maßnahmen einleiten, um die Gefahrenquelle zu beseitigen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Wir wünschen Ihnen einen schönen und sicheren Urlaub.
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