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Alanya

Das Wahrzeichen Alanyas ist die auf einem Felsvorsprung gelegene Burg, deren Anfänge bereits aus vorchristlicher Zeit stammen. Der seldschukische Sultan Alaeddin Keykubat eroberte im 13. Jahrhundert Burg und Stadt und gab ihr den Namen Alaiye. Alanya heißt sie erst seit einem Besuch von Kemal Atatürk im Jahr 1933. Die Geschichte des Tourismus in Alanya begann mit einem lauten Knall: 1948 wurde bei einer Sprengung zum Ausbau des Hafens eine Tropfsteinhöhle entdeckt, die in den folgenden Jahren zur Heilung von Atemwegserkrankungen genutzt wurde.

Die Kurgäste nächtigten bei Einheimischen, mit der Zeit entstanden die ersten kleinen Pensionen. Heute ist Alanya ein moderner Badeort mit Strandpromenade, Fußgängerzone, gut ausgebauten Fahrradwegen und dem ersten Rent-a-Bike-System der Türkei. Am Hafen befindet sich Alanyas Partymeile, von hier starten auch zahlreiche Ausflugsschiffe zu den beliebten „Piratenfahrten“. Alanyas Sehenswürdigkeiten sind die seldschukische Schiffswerft, der Rote Turm am Hafen, die Damlatas-Tropfsteinhöhle und natürlich die Festung. Der bekannteste Strand befindet sich westlich des Burgbergs, der grobsandige, weitläufige Kleopatra-Strand mit Bars und Wassersportstationen. Hier sind viele kleinere Mittelklassehotels entstanden. Größere Hotelanlagen liegen östlich von Alanya, in Kestel, Oba, Tosmur oder Mahmutlar. Hotels direkt am Strand sind auch westlich von Alanya in Avsallar, Incekum und Konakli zu finden.

Alanya

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