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Kappadokien - Land der schönen Pferde

Am besten betrachtet man die Landschaft Kappadokiens von oben – bei einer frühmorgendlichen Fahrt mit dem Heißluftballon. Es scheint, als würde die Gondel über einem fremden Planeten schweben: In der aufgehenden Sonne leuchten die Berge und Täler in vielen Farben, von ocker über rosa bis weiß. Seltsame Felsformationen sind zu erblicken, die die Einheimischen Feenkamine nennen, sie sehen aus wie Riesenpilze. Stellenweise sind die Felsen durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Seit 1985 zählt Kappadokien zum Unesco Welt- Natur- und Kulturerbe.

Die märchenhafte Landschaft Kappadokiens wurde von zwei heute erloschenen Vulkanen erschaffen, Erciyes Dag und Hasan Dag. Ihre Ausbrüche überzogen das umliegende Gebiet Millionen Jahre lang mit Tuffsteinschichten. Dieses Gestein ist sehr weich und veränderte sich durch Wind- und Wassererosion zu seiner heutigen Gestalt.

Die Region war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wurde aber vor allem durch christliche Siedler geprägt. Diese waren Eremiten, die die Einsamkeit suchten. Nach und nach entstanden in den Tälern ganze Klosteranlagen und Höhlenkirchen mit wunderschönen Malereien. Die bekanntesten und schönsten befinden sich in Göreme. Mit dem Einfall von Persern und Hunnen im 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr. gerieten diese christlichen Gemeinschaften und die übrigen Bewohner Kappadokiens in Gefahr und man versteckte sich im Untergrund. Der weiche Tuffstein ließ sich leicht bearbeiten, ganze Städte, die wahrscheinlich sogar Verbindungen untereinander hatten, entstanden mehrere Stockwerke tief unter der Erde, mit Wohn- und Vorratsräumen, ausgeklügelter Belüftung und Verteidigungssystemen.

In weniger unruhigen Zeiten wurden auch die Berghänge und Felsen zum Wohnen genutzt und Behausungen in das Tuffgestein gehauen. Heute gibt es zahlreiche Höhlenhotels, in denen diese Form des Wohnens erlebbar wird. Im Sommer ist es hier auch ohne Klimaanlage kühl, im Winter nicht zu kalt. Ganze „Hochhäuser“ mit Höhlenwohnungen gibt es zum Beispiel in Uchisar.

Noch heute wird in der Region Landwirtschaft betrieben, denn der Vulkanboden ist äußerst fruchtbar. Wein hat in Kappadokien eine 4000 Jahre lange Tradition, er gedeiht auf dem mineralischen Boden und in dem speziellen Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern hervorragend und es gibt viele autochthone Rebsorten. Auch kulinarisch ist die Region also ein Erlebnis.

Kappadokien ist auf der ganzen Welt einzigartig, seine Schönheit lässt sich gut auf einer Rundreise entdecken, aber auch auf Spaziergängen und Wanderungen oder natürlich auf dem Rücken eines Pferdes. Der Name der antiken römischen Provinz „Cappadocia“ ist dem Persischen entlehnt und bedeutet soviel wie „Land der schönen Pferde“.

Kulturreise Kappadokien - ab € 369,-

Mini-Rundreise (3 Tage) ab/bis Antalya

1.Tag (So) Antalya – Soğanlı – Sobesos – Keşlik-Kloster

Flug von Antalya nach Kayseri, Ankunft in Kayseri gegen 10:00 Uhr. Fahrt nach Soğanlı.
Auf einem Spaziergang durch die beiden Täler von Soğanlı bewundern Sie die Barbara- und die Kubbeli-Kirche. Sie sind in hohe Tuffkegeltürme gehauen, tragen Kuppeldächer und erinnern in ihrer Architektur an armenische Kreuzkuppelkirchen. Auffällig sind die zahlreichen Taubenhäuser in den Felsen.
Mittagspause in einem Gartenrestaurant mit feinen regionalen Speisen (u.a. mit Fleischgerichten auf einem für die Region typischen Tonteller).
Nachmittags Weiterfahrt nach Şahinefendi; zu den Ausgrabungen des byzantinischen Sobesos, die erst 2002 begonnen wurden. Unter anderem sehen Sie hier interessante Mosaiken. Anschließend Besuch des Klosterkomplexes von Keşlik, einer Perle der Region.
Abendessen und Übernachtung im Rundreise-Hotel

2.Tag (Mo) Sinasos – Derinkuyu – Uçhisar

Sie besichtigen heute Mustafapasa, das ehemals griechische Sinasos. Dort erwarten Sie die ehemalige Hauptkirche, schöne griechische Steinhäuser aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Medrese mit kunstvoll geschnitztem Holzportal.
Weiterfahrt nach Derinkuyu. Besichtigung der unterirdischen Stadt mit ihrem weitläufigen Tunnel- und Kanalsystem, mit Wohn-, Vorrats- und Kulträumen in sieben bisher freigelegten Stockwerken. Zum Mittagessen sind Sie zu Gast bei einer einheimischen Familie, genießen typische regionale Hausmannskost und erhalten einen Eindruck vom Leben in Anatolien. Anschließend Aufstieg zur Festung in Uçhisar mit einem wundervollen Blick über das Rote Tal. Der erlebnisreiche Tag klingt mit einem Tee aus.
Rückfahrt ins Hotel, Abendessen und Übernachtung.
 

3.Tag (Di) „Mondlandschaft” – Zelve – Paşabağ – Çavuşin – Antalya

Morgens Auschecken im Hotel und Fahrt zur sogenannten „Mondlandschaft“. Wasser und Wind haben dort seltsame Formen entstehen lassen, unter anderem auch Tierfiguren, zum Beispiel ein Kamel.
Im Anschluss Besuch der Open-Air-Museen von Zelve und Paşabağ mit den typischen Feenkaminen. Mittagessen in einem typischen Restaurant, wo sie regionale Spezialitäten probieren können, zum Beispiel türkische Ravioli (Mantı). Spaziergang durch das Dorf Çavuşin. Sie besuchen ein Zentrum für feine einheimische Handarbeiten.
Fahrt zum Flughafen Kayseri und Rückflug nach Antalya.

Unsere Leistungen

  • Flug: Antalya-Kayseri-Antalya
  • Fahrt in einem klimatisierten Reisebus
  • Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel oder einem Höhlenhotel
  • Eintrittsgelder und Besichtigungen laut Reiseverlauf
  • 2x Frühstück, 3x Mittagessen und 2x Abendessen
  • Qualifizierte, Deutsch sprechende lizensierte Reiseleitung ab/bis Kayseri

Hinweise

  • Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
  • Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann
    ÖGER TOURS die Rundreise spätestens 14 Tage vor Abreise umbuchen oder stornieren
  • Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten

Termine & Preise

  • Wöchentlich sonntags vom 3.4. bis 23.10.22
  • € 369,- p.P. im DZ
  • Einzelzimmerzuschlag € 82,-

    Buchungscode: KAPP3A

   Alle Infos auf einen Blick [PDF]

Für weitere Informationen und Buchungsanfragen kontaktieren Sie bitte unser Service Center.
Mail: service@oeger.de
Tel.: +49 40 32001340