Konya, die Stadt der Derwische

Konya gilt als islamische Kulturmetropole. Viele Touristen besuchen die Stadt auf Grund des Mausoleums des persischen Dichters Mevlevi Dschalal ad-Din Muhammad Rum, dem Begründer des Mevlevi-Ordens. Des Weiteren befinden sich in Konya bedeutende Baudenkmäler aus der Zeit der Seldschuken und einige interessante Museen, wie das Fliesenmuseum oder das Archäologische Museum. Kulturell hat die Millionenmetropole somit einiges zu bieten und eignet sich hervorragend für eine Städtereise.

Konya – Die siebtgrößte Stadt der Türkei

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Für viele Muslime ist Konya ein Wallfahrtsort, denn hier befindet sich das Grab von Celaleddin Rumi, einem persischen Dichter und Mystiker, der in der Türkei und bei seinen Anhängern als Maulana oder Mevlana bekannt ist. In seiner Jugend machte er Bekanntschaft mit dem Sufismus, einer spirituellen Form des islamischen Glaubens. Er gründete in Konya einen Derwischorden, dessen Mitglieder sich mit einem rituellen Tanz unablässig drehend in Trance versetzen und damit Gott nahe kommen. Das Mevlana-Kloster ist heute ein Museum. Regelmäßig finden auch Vorführungen des Tanzrituals statt. Die Derwische tragen weiße Gewänder und speziell geformte Kopfbedeckungen aus Filz.

Im Mittelalter war Konya die Haupstadt des Sultanats der Rum-Seldschuken und in der osmanischen Zeit ein wichtiges religiöses Zentrum. Sehenswürdigkeiten sind die Haci-Veyiszade-Moschee, die Selimiye-Moschee das Kachel-und Fayencen-Museum, das Archäologische Museum, zwei Medresen (Koranschulen) und der Kubudabad-Palast.