Städtereise nach Trabzon

Bodenschätze und die günstige Lage am Schwarzen Meer machten Trabzon schon früh zu einem wichtigen Handelsplatz. Gegründet wurde die Stadt im 7. Jhdt. v. Chr. von Griechen aus Milet. Nacheinander herrschten hier Perser, Skythen, Alexander der Große und die Seleukiden

Trabzon - östlichste Hafenstadt am Schwarzen Meer

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Trabzon

Fußballfans ist die Stadt wahrscheinlich wegen ihres Fußballvereins „Trabzonspor“ bekannt, die Bundeswehr nutzt den Hafen aktuell als Umschlagplatz für den Transport von Material nach Afghanistan.

Die Römer nannten die Stadt Trapezunt und sie wurde die Hauptstadt der kleinasiatischen Provinz Bithynia et Pontus. Burg und Stadtbefestigung wurden verstärkt bzw. neu erbaut. Die Goten zerstörten im 3. Jahrhundert Trapezunt, zogen aber weiter. Bis ins späte Mittelalter blieb Trapezunt byzantinsch und geprägt von griechischer Kultur. Zahlreiche Kirchen und Klöster wurden errichtet, auch von aus Ani geflohenen Armenieren. Der bedeutendste Kirchenbau war die Hagia Sophia aus dem 13. Jahrhundert. Erst 1461 fiel Trapezunt unter Mehmed II an die Osmanen. Diese ließen die Kirchen in Moscheen umwandeln und siedelten die wohlhabenden Einwohner in ihre Hauptstadt Istanbul um. Trabzon blieb eine wichtige Hafen- und Handelsstadt für den Handel mit Russland und Persien. Eine britische Reederei eröffnete 1836 eine Dampfschifffahrtsline von Istanbul über Samsun nach Trabzon.

Im 1. WK paktierte die griechische Bevölkerung mit den Russen, aber 1920 konnte die türkische Armee die Stadt unter ihre Kontrolle bringen. Im Zuge des Bevölkerungsaustauschs wurden die Griechen 1923 nach Griechenland umgesiedelt.

Sehenswürdigkeiten von Trabzon sind die Festung, die armenische Kirche St. Anna, die neue Freitagsmoschee (die ehemalige Kirche des Kloster St. Eugenios), die Gülbahar Hatun Camii aus dem 16 Jahrhundert mit dem Grabmal der Gemahlin des osmanischen Sultans Bayezid II. und natürlich die Hagia Sophia, die heute ein Museum ist.